(17.07.2009)

Europameisterschaft EMX 65 Deutschland/ Italien - Bericht

Europameisterschaft EMX 65 Deutschland 4./5. Juli

Am 3. Juni ging es zur EMX nach Bielstein. Mit Wohnmobil und Anhänger trafen wir (Robert und Vati) und Ralf Leißner, der uns die zwei Wochen begleitete, gegen 17 Uhr im Fahrerlager ein. Schnell wurden noch die Anmeldung sowie die Maschinenabnahme erledigt. Danach schauten wir uns gemeinsam die Strecke an. Die sah sehr schnell und nicht allzu schwierig aus. Leider konnte man von der Box aus nur einen kleinen Teil einsehen, was für das Rennen nicht so gut ist. Am Samstag fand dann das erste Freie Training statt.  Da nur 40 Fahrer ins Rennen kommen, waren wir auf den ersten Schlagabtausch mit der Europäischen Spitze gespannt. Trotz gebührenden Rückstandes auf die Spitzenfahrer waren wir erleichtert, als Robert sich unter den ersten 30 Fahrern befand. Das zweite Training ähnelte dem ersten. Nun stand die Qualifikation an. Robert erreichte den 24. Platz. Auf die Top 10 fehlten ca. 4 Sekunden. Wir waren sehr zufrieden. Am Sonntag war es nun soweit. Nach dem warm up gab es noch ein Starttraining und dann der erste Lauf. Nach einem missglückten Start konnte Robert noch auf Platz 26 fahren. An der Spitze lieferten sich Ivan Petrov/ Bulgarien und Lorenzo Ravera/ Italien ein packendes Rennen. Auch im zweiten Lauf das gleiche Bild nur das Robert noch stürzte und somit nur den 32 Platz belegte. Robert wurde nach Nico Adler wenigstens der zweitbeste Deutsche Fahrer. Der Tagessieg ging an den Italiener Lorenzo Ravera. Alles in allem waren wir dennoch zufrieden und so fuhren wir wieder nach Hause, wo wir dann gegen 23.30 Uhr ankamen.

Europameisterschaft EMX 65 Italien 11./12. Juli

In der Nacht zum 9. Juli machten wir uns auf den Weg nach Italien. Morgens kamen wir dann in Rivarolo an. Die Strecke liegt unterhalb des Gardasees. Nach dem Frühstück trainierte Robert bis gegen 12 Uhr. Da die Temperaturen inzwischen unerträglich geworden waren, beschlossen wir lieber uns in die schattige Altstadt zurückzuziehen und das Training am Abend fortzusetzen. Da machte uns aber heftige Gewitter einen Strich durch die Rechnung. Am nächsten Morgen ging es dann zu unserem eigentlichen Ziel, Montevarchi in der Toskana. Nach ca. 3 Stunden Fahrt durch eine wunderschöne Landschaft kamen wir dann gegen 13 Uhr im Ort an. Da Ralf Geburtstag hatte, ging es erst einmal in die Pizzaria. Gut gestärkt fuhren wir dann zur Strecke. Schnell im Fahrerlager eingerichtet, wurden Anmeldung und Maschinenabnahme erledigt. Letzteres dauert dann doch recht lang – die mit waren wissen warum! Nach einen schönen Abend mit den anderen deutschen Fahrern und Eltern ging es dann am Samstag in das erste Training. Schon hier zeigten die Topfahrer wie Ivan Petron, Lorenzo Ravera, Luca Poggi und Valery Dosenko wo es lang geht. Mit spektakulärer Fahrweise lagen Sie um Welten vor unseren Jungs. Dies sollte sich dann auch nicht mehr ändern. In der Qualifikation erreichte Robert Platz 33. Die Rennen sind schnell zusammengefasst. Robert legte zwei gute Starts hin. Im ersten Rennen stürzte er schon nach dem ersten Kurve. Somit war nur noch Rang 32 drin. Im zweiten Rennen war Robert nach der ersten Runde auf Platz 19 aber auch hier legte sich Robert nach einer Kurve hin und bekam danach sein Motorrad nicht mehr an. Erst nach einer Minute gelang es Ihm seine KTM zu starten. Mit großem Rückstand fuhr Robert noch auf Platz 36. Der Tagessieg ging an einen überragenden Ivan Petrov aus Bulgarien, der auch die Meisterschaft anführt und beim letzten Lauf in seinem Land  wahrscheinlich den Titel holen wird.Fazit: Auf einer sehr anspruchsvollen Strecke wurde deutlich, dass es unseren Deutschen Fahren noch an vielen Dingen fehlt. Dennoch heißt dies nicht den Kopf in den Sand zu stecken -  im Gegenteil – Wir haben gesehen was geht und werden entsprechend darauf reagieren.  Im nächsten Jahr wollen wir wieder in der EMX 65 mitfahren und dann in die Top 10. Nach dem Rennen  fuhren wir dann direkt nach Hause wo wir nach 13 Stunden Fahrt und 1100 km wieder gut angekommen sind. Vielen Dank an Ralf, er hatte die Technik voll im Griff, die KTM war immer bestens vorbereitet. Es hat die zwei Wochen richtig Spaß gemacht. Wir haben viel gelernt, was nun im künftigen Training umgesetzt werden muss.   

 siehe dazu auch unsere Bilder

weitere Bilder und Berichte unter...

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Robert Wendler
Team Germany: Spranger, Kranz, Wendler, Wegener, Adler

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